Die Porno Epidemie
Pornographie ist ein weit verbreitetes Geschäft. Es ist kein nettes Geschäft. Es ist ansteckend. Weltweit gibt es rund 4,2 Millionen Pornowebseiten. Das sind 12% aller Internetseiten! Und 72 Millionen Besucher weltweit haben jährlich Zugang zu diesen Seiten! 68 Millionen Anfragen für pornographisches Material verzeichnen diverse Suchmaschinen täglich, das sind umgerechnet ein Viertel aller Anfragen!
In den USA sind 40 Millionen Menschen "Stammgäste" auf solchen Seiten. Sie bezahlen auch mehr Geld für Pornographie als für Filme und Theatertickets. Hollywood produzierte 400 Filme letztes Jahr, die Pornoindustrie hingegen 11.000! In Kalifornien sind über 12.000 Leute in diesem Business angestellt, und über 36 Millionen Dollar Steuern kommen alleine aus diesem Bereich. Die Zahl der Pornoseiten ist heutzutage 17 mal größer als vor vier Jahren. Sie wuchs von rund 88.000 im Jahr 2000 zu 1,6 Millionen im Jahr 2004 an.
Pornographie ist eine Epidemie, die die Bevölkerung der USA schwach werden lässt. Menschen verlieren dadurch ihre Familien und ihre Arbeit. Ehefrauen sind geschockt und am Boden zerstört, wenn sie erfahren, dass ihre Ehemänner seit 20 Jahren schon Pornosüchtig sind. Frauen, die von Pornographie abhängig werden, haben zumeist ehebrecherische Affären. Teenager schon praktizieren hardcore Sex, den sie von den Pornos lernen. Mädchen träumen davon, Pornostars zu werden, und ein "glamouröses" Leben zu leben.
Allerdings sei hier zu sagen, Pornographie ist NICHT GLAMORÖS!
Viele glauben das weitverbreitete Märchen, dass Frauen Spaß daran haben, Pornos zu produzieren. In Wirklichkeit zerbrechen sie immer daran. Frauen haben absolut KEINEN Spaß daran, in solchen Filmen mitzumachen. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen zeigt uns warum...
Für die Darstellerin ist ein Tag in der Welt des Hardcore Sex ein langwieriger und mühsamer Prozess. Sie werden bereits um acht Uhr früh bestellt, um in die Maske zu gehen. Aber dies dient nur dazu, um sicher zu gehen, dass sie rechtzeitig in die Arbeit kommen. Pornostars haben sich angewöhnt zu spät zu kommen, weil sie meistens noch einen Rausch von den Drogen und dem Alkohol haben, den sie am Abend zuvor zu sich genommen haben.
Nachdem sie aus der Maske kommen, müssen die Schauspielerinnen meist viele Stunden warten, bis sie an der Reihe sind. Für manche Szenen dauert der Dreh nur eine, für andere aber sogar mehrere qualvolle Stunden. Es hängt immer davon ab, ob der männliche Schauspieler in der ersten Szene seine "Leistung erfüllen" konnte, oder nicht. Manchmal muss die Schauspielerin sogar unterbrechen, weil sie den Schmerz der Hardcore Sexszene nicht mehr aushält.
Die Wartezeit verbringen die ermüdeten Darsteller meist mit Alkohol und Speed in den Toiletten, oder sie spritzen sich Heroin in ihren Autos. Manche sammeln sich auch im Hinterhof und rauchen gemeinsam Marihuana.
Zusätzlich zum todlangweiligen Prozess können Frauen auch nie sexuelle Befriedigung verspüren, weil während der Szene ständig unterbrochen wird. Im Hintergrund schreit der Direktor ständig "Cut", um eine bessere Ansicht zu bekommen, um das Licht neu zu positionieren, oder um Körperflüssigkeiten abzuwischen. Produzenten stoppen die Szenen oft, und sagen den Schauspielern, sie müssen während Hardcore Sexakten in der Position verharren, was unheimlichen physikalischen und mentalen Schmerz für die Darstellerin bedeutet.
Ich kann aus persönlicher Erfahrung sprechen, wenn ich sage es ist sehr schmerzhaft und erniedrigend, wenn man mit mehreren männlichen Darstellern in einer Position für einige Minuten "erstarren" muss. Fast genauso entwürdigend ist es, wenn Szenen gestoppt werden, um Körperflüssigkeiten, wie Sperma, Kot und Blut abzuwischen.
Obwohl es Frauen hassen Pornos zu drehen, hören sie nicht damit auf, ihre Fans kontinuierlich anzulügen, und behaupten, dass sie ihren Spaß daran haben. Natürlich gefällt es ihnen. Sie bekommen tausende von Dollar dafür bezahlt zu lügen - Das ist ihr Beruf. Pornostars sind professionelle Lügner. Dafür werden sie bezahlt, und darum können sie es gut!
Fakt ist, dass Pornostars die meiste Zeit vor der Kamera verbringen, und so gut wie nie aus ihrer Rolle herauskommen. Darum sind die meisten Pornodarsteller bessere Schauspieler, als so mancher Hollywood - Schauspieler.
Vor Fans und Pornoproduzenten prahlte ich nur so mit meinem speziellen "Italienischen" Sexstil und wie sehr ich es liebte, Pornos zu drehen. Ich wäre noch weiter und weiter gegangen, wie sehr ich nicht davon brauche, um meinen unersättlichen Appetit zu stillen. Ich log ununterbrochen. Ich log absolut jeden an, mit dem ich sprach. Lügen ist die angeborene Sprache der Pornostars, denn sie können es sich nicht erlauben die Wahrheit zu sagen. Es würde einerseits die Phantasie der Fans, andererseits - was noch viel schlimmer ist - das Gehalt auf dem Lohnzettel ruinieren. Schenke nie einem Pornostar Glauben, wenn er stolz verkündet, wie toll er seinen Beruf findet. Sie spielen es uns nur vor!
Statistiken:
Laut comScore Media Metrix gab es im Dezember 2005 etwa 63,5 Millionen individuelle Besucher von "Erwachsenen" Webseiten. Das sind 37,2% der Internetbesucher.
Die Florida Family Association entwickelte ein spezielles Softwareprogramm namens PornCrawler. Dieses Programm identifizierte 20 US-Firmen, die mehr als 70 Prozent der 297 Millionen Pornolinks im Internet besitzen.
Ende 2004 gab es mehr als 420 Millionen pornographische Seiten, und es wird vermutet, dass die Mehrheit dieser Seiten weniger als 50 Firmen gehört. (LaRue, Jan. "Obscenity and the First Amendment." Summit on Pornography. Rayburn House Office Building. Room 2322. 19. Mai 2005)
Die Internetpornographie hat ein jährliches Einkommen von 12 Milliarden Dollar. Das ist mehr als die Amerikanischen Fernsehsender ABC, NBC und CBS miteinander einnehmen. (Family Safe Media, January 10, 2006, <http://www.familysafemedia.com/pornography_statistics.html>).
Das Durchschnittsalter, mit dem Kinder zum ersten Mal mit Internetpornographie konfrontiert werden, ist 11 Jahre. (Family Safe Media, December 15, 2005, <http://www.familysafemedia.com/pornography_statistics.html>).
Die größten Abnehmer von Internetpornographie sind Kinder zwischen 12 und 17 Jahren. (Family Safe Media, December 15, 2005, <http://www.familysafemedia.com/pornography_statistics.html>).
Laut comScore Media Metrix erreichten die "Erwachsenenseiten" 42,7 Prozent der Internetbesucher, nämlich 71,9 Millionen Menschen. Jene konsumierten über 15 Billionen solcher Seiten alleine im August 2005. Ein durchschnittlicher Internetuser verbringt 14,6 Minuten pro Tag auf diesen Seiten.
Mehr als 32 Millionen individuell gezählte Leute besuchten eine Pornoseite im September 2003. Beinahe 22,8 Millionen davon waren männlich (71 Prozent), wobei 9,4 Millionen Besucher weiblich waren (29 Prozent). (Nielsen/Net Ratings, Sept. 2003).
Die Cybersex-Industrie bringt beinahe eine Billion Dollar jährlich hervor. Sofern nicht eine unerwartete Wendung eintritt, werden für die nächsten 5 Jahre sogar 5-7 Milliarden erwartet. (National Research Council Report, 2002).
Die Gesamte Pornoindustrie setzt schätzungsweise zwischen 4 und 10 Milliarden Dollar um. (National Research Council Report, 2002).



